Auf dem Datenschlachtfeld Internet sammeln Unternehmen wie Google und Apple bereits seit langer Zeit Gesundheitsdaten ein.

Apps wie z.B. Health mit dem Health Kit von Apple sammeln so z.B.  über Fitnessarmbänder die Pulsdaten Ihrer Nutzer in einer zentralen Datenbank. Auch Google setzt mit der App Google Fit auf Gesundheitsdaten und sammelt diese aufbereitet für seine Nutzer ein.

Der menschliche Körper wird somit gläsern für diese Weltkonzerne, doch keiner macht sich Gedanken darüber was für Konsequenzen das haben kann.

Doch auch Facebook will in Zukunft die Daten seiner Nutzer einsammeln. Die ersten Schritte in diese Richtung sind bereits getan. So sollen z.B. sogenannte Support Communities entstehen, d.h. dass Menschen mit den gleichen Krankheiten zusammengeführt werden und sich dann untereinander austauschen können.

Vor allem Versicherungsunternehmen sind sehr interessiert an den Gesundheitsdaten potenzieller Neukunden. Erste Gesellschaften wie z.B. die Generali Versicherung denken darüber nach Tarife einzuführen die anhand der aktuellen Gesundheitsdaten die Tarifprämie berechnet. So werden z.B. sportliche Personen bei den Versicherungsbeiträgen begünstigt ggü. denen die weniger Zeit und Lust haben Sport zu machen.

Facebook Nutzer sollten außerdem wissen, dass man keine eigenen Gesundheitsdaten online stellen sollte. Wenn man z.B. Daten über Krankenhaus- oder Arztaufenthalte online stellt dann kann es sein, dass ein Risikoprüfer eines Versicherungskonzerns ungewollt mitliest. So können z.B. harmlose Posts wie:

“ Heute bin ich aber wieder extrem allergisch gegen die herumfliegenden Gräserpollen“ dazu führen, dass man bei Nichtangabe einer Allergie in der Berufsunfähigkeitsversicherung einen Leistungsausschluss bekommt oder das im Leistungsfall der Versicherer vom bestehenden Vertrag rückwirkend zurücktritt.

Gesundheitsdaten werden von Versicherungskonzernen im sogenannten Hinweis- und Informationssystem gespeichert.

( kurz: HIS) Damit wollen die Versicherungskonzerne Versicherungsbetrug bekämpfen und Risikoprüfungen effizient gestalten. Wenn einmal die Daten in diesem System landen dann sind diese für immer gespeichert.

Wenn man zukünftig dann Versicherungen mit Gesundheitsfragen abschließen will muss man an alle bisherigen bekannten Erkrankungen denken. Wenn man eine Vorerkrankung vergisst kann dies nachher zum Ausschluss oder zur Aufhebung eines Versicherungsvertrages führen.
FAZIT: Keine Facebook Posts über die GESUNDHEIT online stellen.

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