Die Versicherungsunternehmen haben ihre Versicherungsbeiträge nach dem „Prinzip kaufmännischer Vorsicht“ so zu kalkulieren, dass auch bei schlechtem Schadensverlauf die Versicherungsleistung aus den Beitragseinnahmen erbracht werden kann. Deshalb ist der vertraglich fixierte Beitrag (Bruttobeitrag) stets höher als die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses zu erwartenden Kosten.

Die während der Vertragslaufzeit auf die Beiträge regelmäßig entstehenden Überschüsse aus

  • geringeren Schadenskosten
  • Einsparung von Verwaltungskosten und
  • Erträgen aus vorübergehender Kapitalanlage
  • Anpassung des Zinsniveaus

 

kommen jedoch den Versicherten zugute.

Werden diese Überschüsse regelmäßig mit dem Beitrag verrechnet (Überschussverwendung „Beitragsverrechnung“), reduziert sich der laufend vom Versicherten zu zahlende Beitrag schon ab Vertragsbeginn entsprechend. Dieser niedrigere Beitrag wird Nettobeitrag oder auch Zahlbeitrag genannt.

Bleiben Sie auf dem neusten Stand!

Bleiben Sie auf dem neusten Stand!

Wir informieren Sie zuverlässig über die aktuellsten Themen rund um Versicherung und Finanzen.

You have Successfully Subscribed!